ÜBER MICH
DONATO D’augello
Qualifikationen
Dipl. Klassischer Masseur mit medizinisch- theoretische Grundausbildung
Ernährungsberater spt
Therapeut für kPNI
Intermittent Living Coach
Certified PALEO COACH®
Mich hat immer interessiert, was Gesundheit erhält.
Dieser Gedanke begleitet mich seit mehr als 20 Jahren.
2004 begann meine Reise mit der Ausbildung zum Dipl. Klassischen Masseur mit medizinisch-theoretischer Grundausbildung. Dabei lernte ich viel über Anatomie, Physiologie und den menschlichen Körper. Mich interessierte aber schon damals nicht nur die Behandlung von Beschwerden. Prävention stand für mich mindestens genauso im Vordergrund.
Ich wollte verstehen, was wir selbst dazu beitragen können, möglichst lange gesund zu bleiben.
2009 – meine Paleo-Revolution
Durch Empfehlungen stiess ich 2009 auf Paleo und damit auf eine für mich damals völlig neue Sichtweise auf Ernährung und Gesundheit.
Mit grosser Faszination stürzte ich mich auf das Thema und stellte meine Ernährung und Lebensweise ziemlich konsequent auf den Kopf. Ich las viel, probierte aus, experimentierte in der Küche und machte schon bald positive Erfahrungen damit. Ich wollte verstehen, warum.
So begann ich mich zunehmend mit unserer evolutionären Vergangenheit zu beschäftigen. Warum reagiert unser Körper auf bestimmte Nahrungsmittel oder Umweltbedingungen so, wie er reagiert? Und wie viel von dem, was wir heute als «normal» betrachten, passt eigentlich zu unserer Biologie?
Mein Interesse wurde so gross, dass ich in den folgenden Jahren die Ausbildung zum Ernährungsberater und später zum Therapeuten für klinische Psycho-Neuro-Immunologie (kPNI) absolvierte.
Damit veränderte sich auch meine Sichtweise. Es ging längst nicht mehr nur um Ernährung. Stoffwechsel, Immunsystem, Nervensystem, Psyche, Bewegung, Schlaf und unsere Umwelt beeinflussen sich gegenseitig.
Paleo war für mich ein wichtiger Anfang – aber eben ein Anfang.
2014 – Study of Origin
In den Pyrenäen nahm ich an der Study of Origin des niederländischen Wissenschaftlers Leo Pruimboom teil. Vieles, womit ich mich bis dahin theoretisch beschäftigt hatte, konnte ich dort plötzlich selbst erleben: lange Bewegung in der Natur, Fasten, Kälte und Wärme, Hunger und Durst, körperliche Anstrengung und Erholung – wechselnde Reize, die für unsere evolutionäre Geschichte selbstverständlich waren, in unserem modernen Alltag aber weitgehend verschwunden sind.
Dabei wurde mir noch bewusster, wie stark sich unsere heutige Lebenswelt von jener Umwelt unterscheidet, die unsere Biologie im Laufe der Evolution geprägt hat.
Für mich bedeutet das aber nicht, dass wir zurück in die Vergangenheit müssen. Ich möchte weder in der Steinzeit leben noch auf die Errungenschaften unserer modernen Welt verzichten. Viel spannender finde ich die Frage, wie wir unsere biologische Herkunft und das moderne Leben sinnvoll miteinander verbinden können.
The Origin – Reise zurück zum Ursprung
Was ich 2014 in den Pyrenäen erlebt hatte, liess mich nicht mehr los. Ich wollte diese Erfahrungen auch in den folgenden Jahren immer wieder selbst machen und mich weiter mit der Frage beschäftigen, was passiert, wenn wir für einige Zeit auf einen Teil unseres gewohnten Komforts verzichten.
Aus diesem Gedanken entstand schliesslich mein eigenes Angebot «The Origin – Reise zurück zum Ursprung».
Für einige Tage verlassen wir unseren gewohnten Alltag, verbringen viel Zeit in der Natur und setzen uns bewusst wieder Bedingungen aus, die in unserem modernen Leben selten geworden sind. Dabei geht es um Bewegung, wechselnde Umweltreize und zeitweisen Verzicht, aber genauso um Ruhe und Regeneration.
Es geht mir nicht um Extreme und schon gar nicht darum, möglichst hart zu sich selbst zu sein. Mich interessiert, was geschieht, wenn wir unserem Organismus wieder unterschiedliche Reize zumuten und ihm danach auch die nötige Zeit geben, darauf zu reagieren.
Denn unser modernes Leben bietet uns sehr viel Konstanz und Komfort. Wir können praktisch jederzeit essen, Räume heizen oder kühlen, uns mit wenig körperlicher Anstrengung fortbewegen und mit künstlichem Licht die Nacht zum Tag machen.
Auf diese Errungenschaften möchte ich nicht verzichten. Aber ich frage mich, ob wir unserem Körper wirklich einen Gefallen tun, wenn wir ihm jede Herausforderung abnehmen.
2026 – Intermittent Living Coach
2026 absolvierte ich die Ausbildung zum Intermittent Living Coach.
Für mich war das weniger ein neues Thema als die logische Weiterentwicklung eines Weges, der viele Jahre zuvor begonnen hatte. Vieles, womit ich mich seit Paleo, kPNI und der Study of Origin beschäftigt hatte, fand hier zusammen.
Intermittent Living lebt vom Wechsel: essen und fasten, bewegen und erholen, Wärme und Kälte, Anstrengung, Ruhe u.v.m... Entscheidend ist dabei nicht ein einzelner Reiz, sondern unsere Fähigkeit, mit unterschiedlichen Bedingungen umzugehen und uns immer wieder anzupassen.
Life is meant to oscillate.
Dieser Satz bringt für mich heute vieles auf den Punkt.
Unser Leben besteht aus Rhythmen und Veränderungen. Wir brauchen Belastung und Erholung, Aktivität und Ruhe, Nahrung und Zeiten ohne Nahrung. Wir geniessen Komfort, sollten aber auch nicht vergessen, unsere Komfortzone hin und wieder zu verlassen.
Für mich bedeutet das nicht, jeden Morgen in ein Eisbad zu steigen, ständig zu fasten oder das Leben zu einem permanenten Selbstexperiment zu machen. Es geht vielmehr darum, diese natürlichen Wechsel nicht vollständig aus unserem Leben verschwinden zu lassen.
Ein Satz von Leo Pruimboom, den ich während meiner kPNI-Ausbildung gehört habe, begleitet mich in diesem Zusammenhang bis heute:
“You can take a human out of being in nature, but you can’t take nature out of the human being.”
— Leo Pruimboom
Il Terzo Paradiso
Auch deshalb spricht mich Il Terzo Paradiso des italienischen Künstlers Michelangelo Pistoletto an. Ich finde darin vieles wieder, was mich selbst seit Jahren beschäftigt.
Pistoletto hat das bekannte Unendlichkeitszeichen um einen dritten Kreis erweitert. Die beiden äusseren Kreise stehen vereinfacht für die Natur und die vom Menschen geschaffene Welt. Der Kreis in der Mitte steht für die Verbindung dieser beiden Welten.
Ein artgerechter Lifestyle bedeutet für mich nicht, die moderne Welt abzulehnen. Wissenschaft, Medizin und Technologie haben unser Leben in vieler Hinsicht verbessert. Gleichzeitig tragen wir eine Biologie in uns, die wesentlich älter ist als unsere moderne Lebensweise.
Deshalb glaube ich auch nicht an ein einfaches «Zurück zur Natur». Mich interessiert vielmehr, wie wir die Möglichkeiten unserer modernen Welt nutzen können, ohne dabei unsere biologische Herkunft aus den Augen zu verlieren.
Darin sehe ich heute die Verbindung zwischen Paleo, kPNI, Intermittent Living, meiner Reise zurück zum Ursprung und der Philosophie von Il Terzo Paradiso.
Was mir wichtig ist
Am wichtigsten ist für mich die Zeit mit meiner Familie. Ebenso schätze ich das Zusammensein mit Freunden, gute Gespräche und gemeinsame Momente. Ich spiele Gitarre – am liebsten Rumba Flamenca –, experimentiere gerne in der Küche und liebe ein gutes Glas Rotwein. Bewegung und die Verbundenheit mit der Natur sind feste Bestandteile meines Lebens.
Neugierig zu bleiben gehört für mich ebenfalls dazu: Dinge zu hinterfragen, Neues zu lernen, selbst auszuprobieren und meine Meinung auch wieder zu ändern, wenn neue Erkenntnisse dafür sprechen.
Werde wieder Mensch.
Mein Buchtipp für Dich
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Leo Pruimboom & Daniel Reheis
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